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Samstag, 10. mai 2008 6 10 /05 /2008 13:38
Youtube hat ja dann doch manchmal ein paar Sachen, die man über die üblichen Vertriebswege sonst nicht zu Gesicht bekommen würde. Kürzlich habe ich das Video eines jungen Pianisten entdeckt, der die atemberaubende Horowitz-Transkription der Liszt-Transkription von Saint-Saens "Danse Macabre" wirklich atemberaubend gespielt hat. Nein, nicht Volodos; den habe ich damit zwar in Berlin gehört, aber das wohl nicht einer seiner besten Tage.

Der Junge heißt Misha Dacic (gesprochen Dazitsch), stammt aus Serbien, war 5 Jahre lang Schüler von Lazar Berman in Imola und lebt nun in Miami.




Was mich schon sehr beeindruckt hat, ist seine Haltung am Klavier. Kein Unnötiges Herumfuchteln, recht niedriges Handgelenk, völlig entspannter Oberkörper und in jeder Situation die völlige Kontrolle.

Man könnte meinen, er hätte György Sándors Buch "On Piano Playing" jahrelang unter dem Kopfkissen gehabt.
von DF5JT - veröffentlicht in: Musik
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