Es gibt wohl kaum eine Linux-Distribution, die derartig in den Medien gepusht worde ist wie Ubuntu und dessen Untervarianten. Schade eigentlich, denn dadurch sind andere Distributionen in den
Medien unterrepräsentiert und bekommen nicht die Aufmerksamkeit, die sie meiner Meinung nach durchaus verdient hätten.
Konkret spreche ich von Mandriva, das ich seit 8 Monaten benutze, nachdem ich in den letzten Jahren alles mögliche probiert habe; angefangen von SuSE über Gentoo, RedHat, Fedora und auch Ubuntu.
Zeitgleich mit Ubuntus 8.04 ist Mandriva Spring 2008.1 veröffentlich worden und kann jedem empfohlen werden, der eine schnelle und problemlose Distribution einfach mal probieren möchte.
Für den Anfänger halte ich Mandriva für eine fabelhaft Möglichkeit, Linux kennenzulernen, ohne sich gleich in den Wilden Weiten der Kommandozeile, Howtos und RTFMs zu verirren. Neben SuSE ist
Mandriva die einzige Distribution, die ein eigenes Tool zur vollständigen Systemverwaltung mitbringt. Hier kann man wirklich alles konfigurieren, von Displayeinstellungen über Firewall,
Systemdienste starten und stoppen, Netzwerk, Hardware bis hin natürlich zur Softwareverwaltung. Nebenher noch rattenschnell, was im Vergleich zur SuSE schon extrem auffällig ist.
Ich habe die community unter
forum.mandriva.com sehr schätzen gelernt, weil man schnell und problemlos Hilfe bekommt, da das Forum auch von den Entwicklern
gelesen wird.